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	<title>FDP Kreuzau &#187; Pressecho</title>
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		<title>Kommentar der FDP zum Pressebericht: Vereine sind verärgert</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 14:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Meurer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Presseecho]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsförderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sportplatzpflege]]></category>

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		<description><![CDATA[Die im Bericht der Dürener Zeitung von Peter Groß, dem Vorsitzenden des Gemeindesportverbandes zum Ausdruck gekommene  Verärgerung beim Gemeindesportverband und den Mitgliedern der Sportvereine über die Entscheidung des Rates ist in gewisser Weise verständlich. Jede Lobby und jede Interessengemeinschaft, die vom Staat Geld erwartet, würde und muss aus ihrer Sicht so handeln. Herr Groß ist insofern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die im <a href="http://www.fdpkreuzau.de/2010/02/22/pressebericht-vereine-sind-verargert-platzpflegekosten-in-kreuzau-wird-demonstriert/">Bericht der Dürener Zeitung </a>von <strong>Peter Groß</strong>, dem Vorsitzenden des Gemeindesportverbandes zum Ausdruck gekommene  Verärgerung beim Gemeindesportverband und den Mitgliedern der Sportvereine über die <a href="http://www.fdpkreuzau.de/2010/02/20/rat-lehnt-erhohung-der-pflegekostenzuschusse-fur-gemeindeeigene-sportanlagen-ab/">Entscheidung des Rates </a>ist in gewisser Weise verständlich. Jede Lobby und jede Interessengemeinschaft, die vom Staat Geld erwartet, würde und muss aus ihrer Sicht so handeln. <strong>Herr Groß</strong> ist insofern Lobbyist, allerdings zugleich stimmberechtigtes Mitglied für die <strong>CDU-Fraktion</strong> im Sport- und Kulturausschuss der Gemeinde Kreuzau. Bei dieser Konstruktion könnte Herr Groß in seiner Funktion als Vorsitzender des GSV auch als verlängerter Arm der Vereine in der CDU-Fraktion gesehen werden.</p>
<p>Unabhängig davon, wie man diese Verquickung der Ämter auch beurteilen mag, ist es unstrittig, dass die Kreuzauer Fußballvereine von der Gemeinde ungleich mehr gefördert werden als der Durchschnitt aller anderen Kreuzauer Vereine zusammen. Die Fußballvereine wurden nach Zahlen aus dem Jahr 2006 im Durchschnitt jährlich mit 64 € pro erwachsenes Mitglied gefördert, alle Kreuzauer Vereine zusammen aber nur mit 25 € pro erwachsenes Mitglied. Beim Jahresbeitrag pro erwachsenes Mitglied unterschieden sich die Fußballvereine mit 35 € vom Durchschnitt aller Vereine (32 €)  dagegen kaum. Beim VfVuJ Winden, der ja den Vertrag mit der Gemeinde gekündigt hat, ist das Missverhältnis noch größer: Die Jahresförderung betrug 101 € , der Mitgliedsbeitrag nur 42 € pro erwachsenes Mitglied.</p>
<p>Es kann durchaus sein, dass sich die Pflegekosten im Laufe der Jahre erhöht haben. Wenn der Rat mehrheitlich der Auffassung wäre, dass diese Erhöhung berücksichtigt werden muss, kann er aber auch nicht an der Tatsache vorübergehen, dass er die Verwaltung bereits am 17.06.2008 beuftrag hat<strong>, &#8220;das Vereinszuschusswesen neu zu konzipieren und die Kosten im Bereich der Liegenschaften zu senken</strong>“. Die erhöhten Kosten könnten u. U. in dieses seit Juni 2008 von der Verwaltung angekündigte aber immer noch nicht vorgelegte <strong>Konzept zur „Einführung von Nutzungsentgelten und Neuregelung des Zuschusswesens an die Vereine“ (V-Nr. 9/2008 und 46/2008)</strong> eingearbeitet werden. Die Berücksichtung der erhöhten Kosten muss aber mindestens kostenneutral erfolgen, d.h. Zuschüsse müssten an anderer Stelle eingespart und/oder Nutzungsentgelte erhoben werden. Die FDP hatte hierzu sofort umsetzbare Vorschläge unterbreitet. Ziel des ausstehenden Reformkonzeptes war es (und ist es gerade in der derzeitigen Finanzkrise), die Belastung der Gemeinde mit freiwilligen Ausgaben zu senken. Die CDU-Fraktion hatte ursprünglich immerhin eine Kostensenkung im Bereich von 40.000 € bis 80.000 € pro Jahr angestrebt.</p>
<p>Kurzum, <strong>die Problematik könnte nach Auffassung der FDP längst vom Tisch sein, wenn Bürgermeister Ramm und seine Verwaltung endlich ihre Hausaufgaben erledigt und ihr angekündigtes Gesamtkonzept  dem Rat vorgelegt hätten.</strong> Insofern muss es vorerst bei unserer Linie bleiben. Eine einseitige Erhöhung der Zuschüsse zu den Sportpflegekosten ist angesichts der katastrophalen Haushaltslage aus Sicht der FDP nicht zu verantworten.<strong> Senkung, nicht Erhöhung der Ausgaben steht für die Gemeinde auf der Agenda!</strong></p>
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